Sage von der Entstehung des „Sattelkreuzes“:
In der Zeit der Türkenkriege kamen die Türken von Weiz heran bis auf den Sattelberg. Da war das Passailer Becken bis hinauf auf die Schneid von so dichtem Nebel erfüllt, dass sie nicht weiter fanden. Aus Dankbarkeit für die Errettung von Plünderung und Brandschatzung wurde auf dem Sattel das gemauerte Kreuz errichtet. Daher auch der Name „Wachthaussattel“.
Sage von der Entstehung des „Wegkreuzes bei Wiener, Haufenreith 45“:
Um die Wende des 18. und 19. Jahrhunderts (genau 1803) herrschte eine große Dürre im Lande. Das Gras verdorrte, das Getreide verkümmerte, das Wasser schöpfte man aus den noch vorhandenen Tümpeln des Baches. In der Zeit der großen Not errichteten Männer nahe der Mündung des Gaasgrabenbaches in die Raab ein Kreuz. Nach einigen Wochen kam der langersehnte Regen.