Pfarre und Kulturbauten

Das gesamte Passailer Becken gehörte einst zu Pfarre Weiz. Von ihr trennten sich um 11., 12. und 13. Jhdt. Die Pfarren Passail, Birkfeld und Strallegg ab. 1240 gehörte die Pfarre Passail zur Erzdiözese Salzburg, seit 1418 zum Generalvikariat Seckau, geleitet vom Pfarrer von Gratwein. Nach Aufhebung dieses Erzpriestertums „Niedere Steiermark“ kam Passail zum Archidiakonat Graz, Vorauer Viertel. Seit 1786 ist die Pfarre der Diözese Seckau einverleibt. Heute umfasst die Pfarre Passail die Gemeinden Passail und Hohenau.

Zur Pfarre Passail


Maria Kleinheilbrunn (Kapelle):

Schon 1672 stand an der Stelle des heutigen Kirchleins neben einer als heilkräftige Quelle eine Kapelle. Sie trug den Namen „Ulrichsbrunn“. 1824 erbauten Wohltäter die jetzige Kapelle mit Türmchen. Das Wasser des Brunnens gilt als heilkräftig bei Augenleiden. Die Legende berichtet, das das Gnadenbild von Klein Heilbrunn beim Rauschenacker (Gangl, Krammersdorf) aufgestellt war. Dort verschwand es während der Nacht und man fand es an der Stelle der heutigen Kleinheilbrunnkirche. Dieser Vorgang wiederholte sich öfters.

Kapelle Kleinheilbrunn
Kapelle Kleinheilbrunn
Kirche 2
Kirche 2
Kirche 3
Kirche 3
Jahreskrippe
Jahreskrippe

Hauskapelle Moarhofhechtl:

Der ehemalige Guthof beherbergt eine 1743 erbaute kleine Kapelle in der sich 2 Statuen (Petrus und Paulus) befinden. Diese stammen vom alten Hochaltar der Pfarrkirche Passail (von Johann Baptist Fischer).


Meierhof-Bildstock Hausbauer:

Ca. 1 km vom Gehöft „Hausbauer“ entfernt, steht ein Bildstock aus Stein (Renaissance) mit einem Tabernakelgehäuse mit Pieta. Die Jahreszahl 1583 und der Name „Ruep Chtekler“ sind zu erkennen (das heißt: Ruprecht Ekler (heute Eggler) hat 1583 diesen Bildstock errichtet).


Dazu gibt es noch 62 weitere Bildstöcke und Kreuze im Gemeindegebiet.



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12.08.2010

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